Gold: 200-Tagelinie wieder im Blick

Tags: Charts Analyse Cot-Report Saisonalität Sentiment EURUSD Gold in Euro Gold Grummes Florian Grummes pro aurum Goldedition vom 21.03.2017

von Florian Grummes

Rückblick

Mit 1.263 USD erreichte der Goldpreis am 27.Februar nicht nur den Hochpunkt der Erholungsrally, sondern berührte auch erstmals wieder die 200-Tagelinie (1.263 USD). Erwartungsgemäß kam es hier aber zu einem Abprallen, welcher sich schnell in einen steilen Abverkauf entwickelte und den Goldpreis zügig bis auf 1.195 USD zurückdrängte.

Diese scharfe Korrektur ergab in der letzten Woche eine stark überverkaufte Konstellation, welche in Verbindung mit dem zu pessimistischen Sentiment nur in einer für alle überraschenden Gegenbewegung enden konnte. Im Umfeld des US-Zinsentscheid kam es daher zu einem Anstieg, welcher bis dato anhält und den Goldpreis zumindest schon bis auf 1.238 USD hat ansteigen lassen. Die überkaufte Lage auf dem Wochenchart wurde bislang aber nur ansatzweise abgebaut.

 

Gold Monatschart:

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Auf dem arithmetischen Monatschart bleibt das riesige Dreieck, welches sich seit 2011 entwickelt hat, weiterhin das bestimmende Chartmuster.

Während die Indikatoren in der Summe leicht bullisch zu interpretieren sind, deckelt das Dreieck im Bereich um 1.280 – 1.300 USD den Goldpreis nach oben. Gleichzeitig liefert es um ca. 1.140 – 1.160 USD eine sehr solide Unterstützung.

Auch wenn dem Goldpreis zum erfolgreichen Ausbruch nach oben aktuell gar nicht mehr so viel fehlt (ca. 50 - 70 USD), ist bis zum Frühsommer eher mit einer Seitwärtsbewegung innerhalb des Dreiecks zu rechnen.

Klar ist aber auch, dass ein Ausbruch (sowohl nach oben als auch nach unten) starke Kräfte freisetzen wird und daher im weiteren Jahresverlauf mit einer dynamischen und großen Bewegung zu rechnen ist.

 

Momentan befindet sich die Volatilität auf dem tiefsten Stand seit 8 Jahren. Es braut sich am Goldmarkt also langsam aber sicher etwas zusammen....

Insgesamt bleibt die Bewertung des Monatscharts bei „vorsichtig bullisch“.

 

Gold Wochenchart:

 

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Auf seinem arithmetischen Wochenchart notiert der Goldpreis aktuell ungefähr in der Mitte der beiden mittelfristig bestimmenden Faktoren. Auf der Oberseite ist dies die sechsjährige Abwärtstrendlinie in Verbindung mit der starken Widerstandzone um 1.300 USD. Auf der Unterseite wartet die altbekannte Unterstützungszone um 1.180 USD, welche die Bären im letzten Rücksetzer nicht erreichen konnten. Sollte es sich bei der letzte Woche gestarteten Erholung nur um eine kurzfristige Gegenbewegung handeln, kommt die wichtige Unterstützungszone um 1.180 USD im Frühling vermutlich erneut ins Spiel.

Die Indikatoren hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck. Während der MACD mit einem derzeit (noch) ungefährdeten Kaufsignal weiter nach oben läuft, hat die Stochastik in der überkauften Zone ein klares Verkaufssignal geliefert und müsste sich eigentlich auf dem Weg in ihre überverkaufte Zone befinden. Um den Stochastik-Oszillator also wieder in eine günstige Ausgangslage zu bringen, wird der Goldpreis mindestens seitwärts konsolidieren müssen. Im Zweifelsfall ist aber eine Fortsetzung der Korrektur notwendig.

Zusammengefasst ist der Wochenchart „abnehmend bullisch“ und liefert ein klares Warnsignal, dass das mittelfristige Zeitfenster noch nicht für einen „größeren“ und nachhaltigen Anstieg bereit ist.

 

Gold Tageschart:

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Auf dem logarithmischen Tageschart können sich die Goldbullen heute bereits bis auf 1.240 USD wieder nach oben kämpfen. Bleibt es zum Tagesschluss bei Kursen oberhalb von 1.237 USD (=61,8%-Retracement der letzten Abwärtswelle) dürfte die Fortsetzung der Rally bis an die 200-Tagelinie (1.263 USD) und evtl. sogar bis an die entscheidende Widerstandszone 1.280 – 1.300 USD sehr wahrscheinlich geworden sein.

Scheitert der Goldpreis hingegen kurzfristig doch noch im Bereich 1.237 – 1.240 USD, dürfte es mindestens zu einem Rückfall bis auf ca. 1.210 USD kommen. Hier entscheidet sich dann, ob die kurzfristige Aufwärtstrendlinie hält oder ob den Bären doch noch ein tieferes Tief im Bereich um 1.180 USD gelingt. 

Vermutlich bastelt der Goldpreis jedenfalls seit Ende Februar an einem ABC-Korrekturmuster. Sollte dabei die Wellenlänge A = Wellenlänge C sein, muss für den absoluten „worst case“ auch ein Rücksetzer bis auf 1.267 USD einkalkuliert werden! Momentan sieht es aber eher danach aus, also ob Welle B eine überschießende Welle wird und dabei auch das Februarhoch bei 1.263 USD übertreffen wird können.

Dieses Szenario wird vom Kaufsignal bei der Stochastik unterstützt, welches noch genügend Platz nach oben hat. Auch der MACD steht kurz vor einem neuen Kaufsignal, während der RSI ohne Aussagekraft neutral verläuft. Positiv bleiben die weiter steigende 50-Tagelinie (1.218 USD) sowie die Serie höherer Tiefs. Übergeordnet ist bis zum Frühsommer somit ein erneuter Anlauf an die 200-Tagelinie (1.263 USD) wahrscheinlich.

Zusammengefasst entscheidet sich also schon in diesen Tagen, ob der Goldpreis seine Erholung bis an die 200-Tagelinie (1.263 USD) direkt fortsetzen kann oder zunächst noch einmal auf Tauchstation gehen muss und dabei möglicherweise das finale Frühlingstief erst im Bereich 1.180 – 1.165 ausbaut.

Noch aber kann der Tageschart mit „zunehmend bullisch“ bewertet werden.

 

2. Gold/Silber-Ratio

 

Das Gold/Silber-Ratio konnte sich Anfang März erstmals seit dem April 2016 wieder über seine 200-Tagelinie (69,34) bewegen. Gleichzeitig muss der zwischenzeitliche Ausbruch aus der Flagge nach unten rückblickend als Fehlausbruch eingestuft werden. Damit hat sich der Ausblick für den gesamten Sektor leicht eingetrübt, ohne dass aber schon dramatische Verkaufssignale vorliegen würden.

Angesichts der klar überkauften Stochastik stehen die Chancen eigentlich ganz gut, dass das Ratio auch weiterhin unterhalb der Marke von 72 seitwärts läuft. Erst bei Werten klar unterhalb von 69 liefert das Ratio wieder ein Kaufsignal für den Sektor. Vermutlich bleibt es aber vorerst bei der trendlosen Seitwärtsphase.

 

3. CoT-Report:

 

Die kommerzielle Netto-Shortposition ist in den letzten zwei Berichts-Wochen wieder deutlich kleiner geworden. Zuletzt wurden 123.287 leerverkaufte Kontrakte auf den Goldfuture an der COMEX gemeldet. Diese Positionierung liegt leicht unter der vom 20.Dezember 2016 (-134.022). Der kleine aber wichtige Unterschied: Damals notierte der Goldpreis bei 1.132 USD, der aktuelle CoT-Report beruht aber auf einem Goldpreis von 1.199 USD. Die Profis halten also bei höheren Goldpreisen weniger Shorts als noch im Dezember. Ein sehr gutes und konstruktives Zeichen! Dieser Umstand liefert ein bullisches Signal für den Gold-Terminmarkt, obwohl die aktuelle Anzahl an Short-Kontrakten im langfristigen Vergleich eigentlich eine neutrale Bewertung ergeben würde.

Für den Silberpreis sind derart konstruktive Umstände weiterhin nicht auszumachen. Hier bleibt die rekordhohe kommerzielle Shortposition extrem gefährlich.

Insgesamt liefert der CoT-Report für den Goldpreis ein Kaufsignal. Für den Silberpreis hingegen bleibt es jedoch weiterhin bei einem Verkaufssignal.

 

4. Sentiment

 

Zwar hatte die persönlich wahrgenommene Stimmungslage unter den Anlegern in der letzten Handelswoche schon ein übertriebenes Maß an Pessimismus erreicht, die quantitativen Zahlen des Börsendienstes www.sentimenttrader.com aber melden weiterhin eine eher ausgeglichene Stimmungslage.

Die relativ hohe Zahl an bullischen Amateuren in der wöchentlichen Kitco-Goldumfrage (von 39% auf 69% angestiegen) ist vorerst noch nicht gefährlich, muss aber im Auge behalten werden.

Insgesamt ist das Sentiment nach wie vor als neutral einzustufen.

 

5. Saisonalität

 

Statistisch betrachtet hat in der letzten Februarwoche eine eher schwierige Phase für die Edelmetalle bzw. den Goldpreis begonnen. Im Durchschnitt der letzten 40 Jahre waren bis zum Frühsommer (Anfang/Mitte Juli) meist Rücksetzer und längerer Durststrecken zu beobachten, wobei es im April häufig zu einer überschaubaren Erholung gekommen ist.

Insgesamt liefert die Saisonalität derzeit ein Verkaufssignal und mahnt auf Sicht der nächsten drei bis vier Monate eher zu Vorsicht und Zurückhaltung.

 

6. Gold in EUR

Rückblick:

Ausgehend von seinem Tief bei 1.078 EUR verteuerte sich der Preis für eine Feinunze Gold im Januar und Februar zunächst bis auf 1.191 EUR. Hier fand die Erholungsrally am 24.Februar ihr vorläufiges Ende und es folgte ein schneller Kursrutsch, welcher erst bei 1.124 EUR gestoppt werden konnte. 

In den letzten acht Handelstagen schließlich konnten sich die Notierungen wieder bis auf knapp 1.150 EUR erholen.

 

Gold in EUR Wochenchart:

 

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Das Scheitern am Kreuzwiderstand um 1.191 EUR führte zu zwei großen roten Kerzen auf dem Wochenchart und hat die eigentlich bullische Ausgangslage doch etwas eingetrübt. Allerdings endete der Rücksetzer bislang oberhalb der Aufwärtstrendlinie und setzt damit die Serie höherer Tiefs weiter fort.

Bei den Indikatoren liegt einerseits ein MACD-Kaufsignal vor, während gleichzeitig ein Stochastik Verkaufssignal auf dem Markt lastet. Im Zweifelsfall wird sich die Stochastik durchsetzen, womit es wohl in den kommenden ein bis drei Monaten nochmals zu schwächeren Kursen kommen dürfte. Im Fall eines Rücksetzers wären die Notierungen allerspätestens am unteren Bollinger Band (1.073 EUR) extrem gut unterstützt. Alternativ (und das ist wahrscheinlicher) hält die Aufwärtstrendlinie im Bereich um 1.110 EUR den Bären stand.

Auf der Oberseite müssen die Bullen einen Ausbruch über die Widerstandszone 1.165 EUR als auch über die Abwärtstrendlinie im Bereich 1.185 EUR bewerkstelligen.

Summa summarum fällt die Bewertung des Wochencharts „abnehmend bullisch“ aus.

 

Gold in EUR Tageschart:

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Auf dem Tageschart hat sich der Goldpreis derzeit wieder bis an seine steigende 50-Tagelinie (1.145 EUR) erholen können. Knapp darüber verläuft die leicht steigende 200-Tagelinie (1.156 EUR) als mögliches nächstes Kursziel. Das obere Bollinger Band (1.200 EUR) liegt noch in etwas weiterer Entfernung.  Vorher müsste der Euro-Goldpreis aber erst die Abwärtstrendlinie im Bereich um 1.190 EUR knacken.

Angesichts der kurzfristig eher bullischen Entwicklung beim Goldpreis in USD dürfte eine Anstieg bis zu dieser Abwärtstrendlinie, also 1.180 -1.190 EUR, das wahrscheinlichste Szenario auf Sicht der nächsten ein bis drei Wochen sein.

Nach unten stützen die Aufwärtstrendlinie im Bereich 1.110 – 1.120 EUR sowie das untere Bollinger Band (1.115 EUR).

Bei den Indikatoren sticht das noch frische Kaufsignal bei der Stochastik ins Auge. Der MACD macht zudem den Anschein, als wollte er in Kürze nach oben drehen.

Insgesamt verdient sich der Tageschart mit dem Stochastik-Kaufsignal im Rücken eine „zunehmend bullische“ Bewertung.

 

Handelsempfehlung:

Mit dem zuletzt genannten Nachkauflimit „unterhalb von 1.120 EUR“ konnten sie in der letzten Handelswoche zu sehr günstigen Preise in den Goldmarkt einsteigen und liegen bereits leicht im Plus. Das Nachkauflimit 1.120 EUR liefert auch weiterhin ein vernünftiges Chancen/Risiko-Verhältnis und sollte bei möglichen Kurschwächen in den nächsten Monaten bis auf weiteres unbedingt beherzigt werden.

 

7. Euro & US-Dollar

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Übergeordnet läuft das Währungspärchen Euro/US-Dollar seit knapp zwei Jahren seitwärts. Im letzten Dezember kam es nochmals zu einer eklatanten Euroschwäche, die aber nur zu einem minimal tieferen Tief (1,0341 USD) führte, und der mittlerweile eine deutliche Erholung bis auf 1,0771 USD entgegen steht.

Über die letzten viereinhalb Monate hat sich dadurch eine potentielle Schulter-Kopf-Schulter-Formation auf dem Tageschart entwickelt. Diese wäre spätestens bestätigt, sobald der Euro über die Marke von 1.0850 USD ausbrechen würde. Bereits um 1,08 USD trifft der Euro auf die Abwärtstrendlinie seit dem letzten Sommer. Gelingt also der Sprung über die Zone  1,080 - 1.085 USD, könnte der Euro eine größere Erholung starten und sowohl die 200-Tagelinie (1,0916 USD) als auch die Widerstandszone um 1,09 – 1,10 USD mittelfristig überwinden.

Dem potentiell bullischen Ausblick steht aber eine klar überkaufte Stochastik im Weg. Dieser Oszillator müsste eigentlich eher wieder nach unten drehen und schon in Kürze mit einem Verkaufssignal für schwäche Eurokurse sorgen.

Insgesamt also auch weiterhin ein eher undurchsichtiges Bild, welches zwar durchaus Chancen für den Euro aufzeigt, diese aber eben noch lange nicht bestätigt sind. Somit bleibt der Tageschart „minimal bullisch“ für den Euro.

 

8. Goldminen GDX

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Der GDX (Market Vektor Goldminers ETF) hatte bereits am 9.Februar bei 25,71 USD sein Hoch erreicht. Im Anschluss korrigierten die Minenaktien doch recht deutlich und fanden erst am 9.März bei 21,14 USD ihr Tief. Seitdem ist eine erste Erholung zu beobachten, welche momentan an der 50-Tagelinie (23,38 USD) hängt. Die nächsten Kursziele auf der Oberseite sind die 200-Tagelinie (24,89 USD) sowie das obere Bollinger Band (24,46 USD). 

Allerdings macht erst der Ausbruch über das 61,8%-Retracement (26,89 USD) den Weg für weitere Kursanstiege bis zum Hoch vom letzten August bei 31,60 USD frei.

Die Indikatoren sprechen derzeit eher für eine Fortsetzung der Erholung. So hat der MACD ein neues Kaufsignal erzeugt, während das Stochastik-Kaufsignal noch etwas Luft nach oben hätte.

Im größeren Bild wäre es nun wichtig, dass sich der GDX in den kommenden Monaten oberhalb der Aufwärtstrendlinie (Verbindungslinie der Tiefs vom Januar 2016 und Dezember 2016) halten kann. 

Die Konklusion ergibt eine „leicht bullische“ Bewertung, solange der ETF nicht mehr unter die genannte Aufwärtstrendlinie zurückfällt.

 

9. Zusammenfassung & Konklusion

 

Mit der scharfen Gegenbewegung im Anschluss an den FED-Zinsentscheid in der letzten Woche und insbesondere mit dem heutigen Ausbruch über 1.237 USD hat sich das Bild wieder deutlich verbessert.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der Goldpreis daher in den nächsten Tagen bzw. Wochen erneut seine 200-Tagelinie im Bereich um 1.263 USD anlaufen. Möglicherweise reichen den Bullen dann auch die Kräfte, um einen Anstieg bis zur Abwärtstrendlinie und der starken Widerstandszone im Bereich 1.280 – 1.300 USD zustande zu bringen.

Hier allerdings dürfte es erneut zu einem Rücksetzer kommen, so dass sich wie erwartet bis zum Frühsommer das Kursgeschehen noch innerhalb des großen Dreiecks bewegen müsste.

Auf der Unterseite ist ein nochmaliger Test der Zone um 1.180 USD noch nicht endgültig vom Tisch, die Bären geraten am Goldmarkt aber zunehmend unter Druck, so dass bereits die steigende 50-Tagelinie (1.218 USD) eine sehr gute Unterstützung und Auffangstation darstellen wird.

 

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© Florian Grummes

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Quelle: pro aurum Goldedition vom 21.03.2017
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