Gold - Seitwärts wohin das Auge auch blickt oder kommt jetzt doch noch die Zwischenerholung?

Tags: Gold-Silber-Ratio Cot-Report Sentiment Saisonalität Euro & US-Dollar Goldminen GDX Gold in Euro Gold Florian Grummes pro aurum Goldedition vom 23.11.2017

von Florian Grummes

Nach dem zähen und zermürbenden Seitwärtsgeschiebe der letzten Wochen können sich die Bullen aktuell wieder an die Widerstandsmarke um 1.295 USD heranarbeiten. Zum Befreiungsschlag fehlen nur noch wenige Dollar. Gelingt der Ausbruch, dürften wir in den nächsten Wochen eine Erholungsrally bis auf 1.345 USD erleben.

Scheitert der Ausbruch wird die 200-Tagelinie (1.266 USD) ins Zentrum der Aufmerksamkeit treten. Können die Bären diese Unterstützung durchbrechen, wird es zum langerwarteten Test der ehemaligen Abwärtstrendlinie im Bereich 1.210 – 1.240 USD kommen. Angesichts der momentanen Vorteile auf Seiten der Bullen räume ich einer unmittelbar bevorstehenden Zwischenerholung bis auf 1.345 USD bessere Chancen ein.

Übergeordnet gehe ich aber davon aus, dass der Goldmarkt weiteren Korrekturbedarf hat und sich entweder direkt oder nach Abschluss der vermuteten Zwischenerholung nochmals tiefere Preise ergeben müssten.

Lesen Sie jetzt die komplette Analyse mit den dazugehörigen Charts von Florian Grummes:

 

1. Gold in USD

Rückblick:

Im Anschluss an den deutlichen Kursrutsch von 1.357 USD bis auf 1.262 USD steckt der Goldpreis seit Anfang Oktober in einer äußerst tückischen Seitwärtsphase. Dabei spielte sich das Kursgeschehen fast die ganze Zeit zwischen 1.265 USD auf der Unterseite und 1.285 USD auf der Oberseite ab.

Während die Kursschwankungen zunächst immer kleiner wurden, kam es in den letzten sieben Handelstagen vermehrt zu steilen und sehr plötzlichen Anstiegen bzw. Einbrüchen, ohne dass sich Bullen oder Bären bislang nachhaltig durchgesetzt hätten. Allerdings konnten die Bullen zuletzt ihre Ausgangslage doch zunehmend verbessern, denn es läuft innerhalb von vier Handelstagen bereits ihre zweite Attacke auf den Widerstand um 1.290 - 1.295 USD.

In jedem Fall gehören derartige Seitwärtsphasen zu den allerschwierigsten Marktsituationen überhaupt, denn in der Regel verlieren hier aufgrund der zahlreichen Fehlsignale alle kurzfristig orientierten Marktteilnehmer.

Gold in USD Monatschart:



Auf dem logarithmischen Monatschart bleibt der erfolgreiche Ausbruch über die sechsjährige Abwärtstrendlinie spielbestimmend. Mittlerweile läuft der Rücksetzer seit dem Hoch beim 1.357 USD seit über zweieinhalb Monaten, die Kurse können sich aber weiterhin oberhalb der ehemaligen Abwärtstrendlinie halten. Insofern kann man bislang vom typischen Test des ehemaligen Widerstandes ausgehen. 

Allerdings, und das wird auf dem Wochenchart noch besser deutlich, haben die Bären hier immer noch Platz bis ca. 1.210 - 1.230 USD. Um das Kursgeschehen bis in diese Etage zu verlagern, müssten die Bären endlich das mittlere Bollinger Band (1.268 USD) auf dem Monatschart nachhaltig nach unten durchbrechen. Trotz mehrerer Anläufe ist ihnen das bislang jedoch nicht gelungen.

Das insgesamt schwache Kursgeschehen der letzten zwei Monate hat aber zu einem ansatzweisen Verkaufssignal beim Stochastik-Oszillator geführt. Gleichzeitig läuft der RSI-Indikator neutral, während der MACD sein Kaufsignal von Anfang 2016 immer noch verteidigen kann. Damit deuten die Indikatoren in der Summe auf Sicht der kommenden ein bis drei Monate neutrale bis leicht schwächere Kurse an. Solange sich Rücksetzer jedoch oberhalb von 1.200 USD abspielen, ist das insgesamt konstruktive Bild nicht in Gefahr. 

Während den Bären also auf dem aktuellen Preisniveau noch ca. 60 - 90 USD zum Austoben zur Verfügung stehen, müssen die Bullen hingegen auf der Oberseite erst die massive Widerstandszone zwischen 1.350 und 1.380 USD überwinden. Angesichts der aktuellen Entfernung bis dorthin, wird sich der Ausbruch über diese Zone wohl erneut verzögern. Dass es noch im ersten Halbjahr 2018 dazu kommt, ist zwar nach wie vor möglich, erscheint aber doch zunehmend fraglich.

In der Summe ist der Monatscharts „vorsichtig bullisch“ einzustufen.


Gold in USD Wochenchart:



Auf dem arithmetischen Wochenchart pendelt der Goldpreis ebenfalls seit Wochen um sein mittleres Bollinger Band (1.287 USD). Aber auch hier fehlt eine eindeutige Richtungsentscheidung.

Positiv ist aber die Tatsache, dass der Stochastik-Oszillator mittlerweile die überverkaufte Zone erreicht hat und dadurch die Anfang September stark überkaufte Lage ins Gegenteil verkehrt wurde. Damit hat der Goldpreis im mittelfristigen Zeithorizont wieder viel Luft nach oben. Allerdings könnte die Stochastik zunächst auch noch in tiefere Gefilde abtauchen. Dramatisch tiefere Preise sind bei dieser Stochastik-Konstellation aber eher nicht zu erwarten.

Das "worst case" Szenario auf dem Wochenchart wäre wohl entweder ein Test der ehemaligen Abwärtstrendlinie (aktuell ca. 1.230 USD) oder aber ein Rücklauf an die grüne Aufwärtstrendlinie (aktuell ca. 1.200 USD). Möglicherweise wird es zu einer Kombination aus beidem kommen, womit der Goldpreis insgesamt im Bereich 1.200 - 1.230 USD extrem gut unterstützt ist. Zudem wartet knapp unter diese beiden Linien die altbekannte horizontale Unterstützungszone zwischen 1.180 und 1.200 USD. Für die Bären ergibt sich daraus also nur noch ein sehr überschaubares Potential.

Die Bullen hingegen konnten bislang nicht die Widerstandszone 1.295 - 1.310 USD überwinden. Gleichzeitig versuchen sie sich aber ungeachtet des scharfen Rücksetzers gleich zu Wochenbeginn mittlerweile erneut an einem Ausbruchsversuch.

Summa summarum verbessert sich der Wochenchart aufgrund der überverkauften Stochastik auf eine "vorsichtig bullische Bewertung". Ein Ende der quälenden Seitwärtsbewegung lässt sich derzeit aber noch immer nicht aus dem Chart herauslesen.


Gold in USD Tageschart:

 

Auf dem arithmetischen Tageschart haben sich die Bollinger Bänder aufgrund der wochenlangen Seitwärtsphase mittlerweile extrem eng zusammengezogen. Eine größere Bewegung bahnt sich daher an. Aufgrund der sehr gemischten Signallage bei den Indikatoren lässt sich die Ausbruchsrichtung noch nicht eindeutig erkennen. Da die Bullen aktuell aber den Ausbruch auf der Oberseite proben und zudem den klar überverkauften Wochenchart im Rücken haben, hat eine Aufwärtsbewegung meines Erachtens aktuell die deutlich höhere Wahrscheinlichkeit. Dennoch kann es sich bei der Bewegung der letzten Tage aber auch erneut um ein Fehlsignal handeln.

Gelingt den Bullen jedoch tatsächlich der nachhaltige Ausbruch über die 50-Tagelinie (1.288 USD) als auch über den Widerstand um 1.295 USD, stehen die Chance für eine Rally bis 1.310 USD und im weiteren Verlauf auch bis 1.345 USD recht gut. Bei 1.345 USD wartet immer noch ein offenes Gap, welches der Goldpreis früher oder später schließen muss. 

Vermutlich ist es dieses Gap, welches bislang dafür gesorgt hat, dass die Bären auf der Unterseite nicht weiter vorangekommen sind. Denn eigentlich erscheint die Korrektur der Sommerrally (von 1.205 USD bis auf 1.357 USD in zwei Monaten) noch nicht abgeschlossen. Daher verkehren sich auch alle Vorzeichen auf dem Chart sofort ins Gegenteil, sobald der Goldpreis seine 200-Tagelinie (1.266 USD) sowie das untere Bollinger Band (1.265 USD) nach unten unterschreitet. In diesem Fall sollte es dann zu dem schon länger erwarteten Rücksetzer bis an die ehemalige Abwärtstrendlinie (derzeit im Bereich um 1.220 - 1.230 USD) kommen.

Insgesamt ist der Tageschart "vorsichtig bullisch" einzustufen. Es scheint, als ob sich das ursprüngliche Szenario einer Zwischenerholung in Richtung 1.345 USD nun doch noch realisiert. Scheitern die Bullen nun aber erneut bei 1.295 USD, kann es schnell sehr ungemütlich werden.


2. Gold/Silber-Ratio:



Das Gold/Silber-Ratio befindet sich in einer monatelagen Konsolidierung, die mittlerweile gut erkennbar die Form eines Dreiecks angenommen hat. Alle Ausbruchsversuche auf der Unterseite sind bislang gescheitert. Da sich die Stochastik kurzfristig nach oben orientiert, ist eine Auflösung des Dreiecks nach unten nicht abzusehen. Sollte es doch dazu kommen, wäre zunächst die 200-Tagelinie (73,87) und im folgenden Schritt die Widerstandszone zwischen 72 und 73 realistische Kursziele.


3. CoT-Report:





Mit zuletzt 215.791 leerverkauften Kontrakten auf den Goldfuture bleibt die kumulierte Netto-Shortposition der professionellen Hedger auf einem sehr ungesunden und gefährlichen Niveau. An dieser ungünstigen Ausgangslage hat sich seit Wochen nichts verändert. Mit der hohen Short-Positionierung der Profis im Genick dürfte es sich bei jedem Kursanstieg am Goldmarkt derzeit lediglich um Zwischenerholungen handeln. Weiterhin ist ein Abverkauf in tiefere Regionen notwendig, um den Papiergoldmarkt zu bereinigen.

Auch am Silberterminmarkt ist die Shortposition der Profis nach wie vor zu hoch, so dass der Analysebaustein „CoT-Report“ insgesamt weiterhin ein klares Verkaufssignal für Gold und Silber liefert.


4. Sentiment:





 

Die Sentimentdaten sind entsprechend der wochenlangen Seitwärtsbewegung noch ausgeglichener als sie das zuletzt ohnehin schon waren.

Lediglich bei den schnell wechselnden Signalen für den Gold bzw. Silber ETF liegen etwas zu hohe Optimismuswerte vor. Gleiches gilt für den Euro.

Die Kitco-Goldumfrage hingegen lieferte in der vergangenen Woche die übliche bullische Erwartungshaltung der Amateure und Profis. Eine Extremsituation lässt sich hier nicht erkennen.

Insgesamt ermittelt die Sentiment-Analyse weiterhin eine neutrale Stimmungslage.


5. Saisonalität:



Wie der Blick auf den langfristigen saisonalen Verlauf beweist, ist das Seitwärtsgeschiebe der letzten Wochen zwischen Mitte Oktober und Mitte November in der Vergangenheit keine Seltenheit gewesen. Hält sich der Goldpreis nun weiterhin an seine saisonale Vorgabe müssten wir kurz vor einer ca. zwei- bis dreiwöchigen Aufwärtsbewegung stehen. Ab ca. der zweiten oder dritten Dezemberwoche wäre dann allerdings nochmals ein Rücksetzer einzuplanen.

Kurzfristig spricht die Saisonalität jedenfalls für steigende Kurse.


6. Gold in EUR

Rückblick:

In Euro gerechnet war in den letzten Wochen ebenfalls eine Seitwärtsbewegung zu beobachten. Dabei konnten die Bullen bislang die wichtige Unterstützungszone um 1.075 EUR bis 1.080 EUR verteidigen. Ebenso wenig geriet die seit 2014 gültige Aufwärtstrendlinie (aktuell 1.067 EUR) in Gefahr.


Gold in EUR Wochenchart:



Die zähe Seitwärtsphase hat den Goldpreis in Euro gerechnet im Grunde genommen bereits seit August fest im Griff. Die Schwankungsbreite verengte sich dabei in den letzten Wochen noch weiter. Da die beiden Bollinger Bänder seitwärts laufen und alle drei verwendeten Indikatoren ebenfalls neutrale Signale liefern, ist vorerst kein Ende dieser zermürbenden Seitwärtsbewegung zu erwarten.

Auf der Oberseite würde erst ein Kursanstieg über die Marke von 1.120 EUR das Startsignal für eine neue Rally liefern. Dann hätte der Goldpreis in Euro gute Chancen bis zur nächsten Widerstandszone im Bereich um 1.165 EUR anzusteigen.

Nach unten hingegen fehlt den Bären nicht viel, um das Bild massiv zu ihren Gunsten zu kippen. Hier benötigt es lediglich naheliegende Kurse unterhalb von 1.060 EUR, um die seit Jahresbeginn standhafte Unterstützungszone zu durchbrechen. Damit wäre dann auch die seit 2014 gültige Aufwärtstrendlinie ad acta zu legen. Somit fehlen den Bären aktuell noch ca. 30 EUR auf der Unterseite, um den Wochenchart in ein Drama zu stürzen! 

Die Erfahrung lehrt, dass wenn eine monatelange Unterstützung schließlich gebrochen wird, in der Regel ein heftiger Abverkauf die direkte Folge ist. Bestenfalls lassen sich die Bären dann an der unteren Begrenzung des Abwärtskanals im Bereich um 1.030 EUR stoppen, möglich erscheint aber auch ein Kursziel im Bereich um 980 - 1.000 EUR. 

Insgesamt ist der Wochenchart aber zunächst weiter "neutral" einzuschätzen und eine Fortsetzung der Seitwärtsbewegung zwischen 1.065 EUR und 1.120 EUR zu erwarten. Das skizzierte mögliche Drama sollte man aber im Hinterkopf behalten.


Gold in EUR Tageschart:

 

Auf dem Tageschart für den Goldpreis in Euro hatte ich schon vor vier Wochen das theoretische Kursziel aus den beiden Dreiecken (in rosa und lila) skizziert. Bislang ist es Gottseidank nicht zu diesem „worst case“ Szenario gekommen, charttechnisch verbessert hat sich die Lage aber auch nicht. Insbesondere hinterlässt das schwache Aufbäumen der Bullen im Bereich der Unterstützungszone 1.060 - 1.080 EUR doch zunehmend Fragezeichen ...

Sicher ist jedenfalls, dass die Seitwärtsphase irgendwann ihr Ende finden wird. Die aufgestaute Energie wird sich dann in einer großen Welle entladen. Ob nach oben oder unten ist momentan noch nicht absehbar. Auch die drei Indikatoren liefern dazu keine Hinweise, sondern haben sich der neutralen Lage angepasst.

Ein erster Befreiungsschlag für die Bullen wäre in dieser nicht ungefährlichen Lage zumindest ein Anstieg über die 50-Tagelinie (1.094 EUR) und bis zum oberen Bollinger Band (1.108 EUR). Noch besser wäre ein zügiger Anstieg bis zur 200-Tagelinie (1.120 EUR). Dann wäre die unmittelbare Gefahr eines Durchrutschens nach unten gebannt. All zu viel Zeit bleibt für dieses Unterfangen aber nicht mehr. 

Zusammengefasst bleibt es bei der Lethargie und damit einer weiterhin "neutralen Einschätzung".


Handelsempfehlung:

Aufgrund der ungünstigen Ausgangslage belasse ich das Nachkauflimit unterhalb von 1.000 EUR.


7. Euro & US-Dollar



Da die Bewegungen des Euros gegen den US-Dollar zuletzt doch eher Verwirrung anstatt Klarheit stifteten, macht es dieses Mal wieder Sinn, sich dem Währungspärchen im großen Bild zu nähern.

Hier macht die Korrektur im Herbst noch nicht den Eindruck, als wäre die Euro-Rally schon zu Ende gegangen. Vielmehr spricht das frische Stochastik-Kaufsignal doch für die Chance, dass der Euro noch bis an das obere Ende des Abwärtstrendkanals im Bereich um 1,27 USD ansteigen könnte. Möglicherweise kommt es erst dort zu einer deutlichen Korrektur, die ihren Namen dann auch verdient. Für die Edelmetalle wäre ein schwächerer US-Dollar natürlich sehr hilfreich...


8. Goldminen GDX



Auch bei den Goldminenaktien herrscht derzeit eher gähnende Langweile als das man von einer unterhaltsamen Party sprechen könnte. So hat sich der GDX (Market Vektor Goldminers ETF) seit Ende Oktober in einer extrem engen Handelspanne unterhalb seiner 200-Tagelinie (22,98 USD) und der Aufwärtstrendlinie in grün (22,40 USD) eingeigelt.

Offensichtlich versuchen sich die Bullen nun aber an einem Ausbruch nach oben. Gelingt dieser, könnten sie gleich drei Fliegen mit einer Klappe erschlagen, denn neben der 200-Tagelinie (22,98 USD) bewegen sich in unmittelbarer Nähe auch die 50-Tagelinie (23,13 USD) sowie das obere Bollinger Band (22,96 USD). Kommt es dazu, dürfte ein zügiger Anstieg bis zur roten Abwärtstrendlinie im Bereich um 24,80 USD folgen.

Während die beiden Indikatoren MACD und RSI nur mit neutralen Signalen aufwarten, hat die Stochastik schon seit geraumer Zeit ein Kaufsignal aktiv. Da der Oszillator aber noch klar unterhalb der überkauften Zone notiert, werte ich Stochastik positiv.

Der Vollständigkeit halber müssen wir natürlich auch die Unterseite beleuchten. Hier würden Kurse klar unterhalb von 22,40 USD eine Auflösung des monatelangen Konsolidierungsdreiecks mit sich bringen und einen Rücksetzer bis mindestens 21,00 USD erzwingen. Momentan ist dies aber die unwahrscheinlichere Variante.

In der Summe bewegen sich die Minenaktien weiterhin innerhalb des großen Dreiecks als auch weiterhin innerhalb der Seitwärtshandelsspanne. Die kleinen Avancen der Bullen in den letzten drei Handelstagen, ermutigen mich aber zu einer "vorsichtig bullischen" Bewertung des Tagescharts.


9. Zusammenfassung & Konklusion



Nach dem zähen und zermürbenden Seitwärtsgeschiebe der letzten Wochen können sich die Bullen aktuell wieder an die Widerstandsmarke um 1.295 USD heranarbeiten. Zum Befreiungsschlag fehlen nur noch wenige Dollar. Gelingt der Ausbruch, dürften wir in den nächsten Wochen eine Erholungsrally bis auf 1.345 USD erleben. 

Scheitert der Ausbruch wird die 200-Tagelinie (1.266 USD) ins Zentrum der Aufmerksamkeit treten. Können die Bären diese Unterstützung durchbrechen, wird es zum langerwarteten Test der ehemaligen Abwärtstrendlinie im Bereich 1.210 - 1.240 USD kommen. Angesichts der momentanen Vorteile auf Seiten der Bullen räume ich einer unmittelbar bevorstehenden Zwischenerholung bis auf 1.345 USD bessere Chancen ein.

Übergeordnet gehe ich aber davon aus, dass der Goldmarkt weiteren Korrekturbedarf hat und sich entweder direkt oder nach Abschluss der vermuteten Zwischenerholung nochmals tiefere Preise ergeben müssten.

 

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© Florian Grummes

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Quelle: pro aurum Goldedition vom 23.11.2017
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