Hard Asset- Makro- 07/19: Infla S- ein klitzekleiner Anfang

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von Mag. Christian Vartian

Unter vernünftiger Liquiditätsversorgung des Planeten stelle ich mir wirklich etwas Anderes vor, aber die deflatorischen Verschärfungsaktionen der Zentralbanken gegen Jugendbeschäftigung, Wirtschaftwachstum und Fortschritt haben immerhin aufgehört, es bleibt beim 2 Meter tiefen Loch, es buddelt keiner noch tiefer...

Ob nun die EU Handelskommissarin erkannt hat nach 13 Monaten Abmahnung, dass die von ihr verrechneten Zölle gegen US- Autos seit Jahren 4 Mal so hoch sind wie die US- Zölle auf EU- Autos, wird sich weisen, sie hält die Vorteilsnahme für Gewohnheitsrecht und wird jede, derzeit frisch anstehende Notwehr der USA zweifellos als „Handelshemmnis“ wüst verurteilen und wie immer wird die bis 4 (10% Zoll dividiert durch 2,5% Zoll) rechnen könnende Mehrheit der Kapitalströme ihr dabei nicht folgen.

Die Märkte weltweit interessiert Liquidität, Kapitalflüsse und das Verhältnis China-USA, das wieder etwas besser aussieht.

In China sinkt der Produktionspreisindex, zu viel Deflation veranstaltet in der Vergangenheit.

Aus den USA kommen Nachlaufdaten zu den von der FED angerichteten Deflationsverwüstungen herein:

Die Ex- Auto Retail Sales kamen mit dem höchsten Rückgang seit 9 Jahren herein (-1,8% vs. 0,1% Erwartung)

Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung stiegen auf 239k vs. 225 Erwartung.

Nicht unsere Erwartung freilich, wir schrieben schon vor 13 Monaten, dass Bekämpfung angeblicher Inflation, die nie eine war, sondern eine deflationsverursachte Mangelteuerung war, zu sowas führt und jetzt ist es halt da.

Es sind aber Vergangenheitsnachlaufdaten und immerhin haben die USA ein Zinsniveau von 2,5%, das wenigstens sortiert. Wenn sie das jetzt nicht senken, sondern lieber etwas dazu drucken, geht sich das aus.

Die EUR Zone „schafft“ ja schon Deflationsschocks mit 0% Zinssatz, aber die ist nicht unser Problem, wohin die das negativ dann senken wollen, ist auch nicht unser Problem und dazu kann man nur sagen: Echte Inflation über Jahre von 4% mindestens abgelehnt, alles kaputtgespart, dann eben ins Loch gefallen.

Der Währungshärte tut das ja angeblich gut, Endlosschallplatte mit endlosem, realem Gegenbeweis.

 

Wir antworten ebenfalls endlos richtig liegend: Wir favorisieren GAR KEIN Zahlungsmittel, den EUR dabei noch stärker meidend als USD oder JPY.

Aber jetzt zu den interessanten Dingen, den Assets, den Sachwerten:

Der geniale Industrierohstoff Gold (Sorry Warren Buffett, bei allem anderen liegen Sie richtig, den High Tech Charakter von Gold haben Sie aber übersehen) lässt sich als perfektes Schönwetterasset die leichte China- Entspannung natürlich nicht nehmen und steigt mit USD und Aktien, also mit der Familie

nur um einen Hauch schwächer als das genialste Asset Palladium

 

Den modernsten Antrieb derzeit im Koenigsegg Regera, der mit E-Torque Vectoring das Getriebe für den 820 kW Benziner spart, indem er ihm 3 E-Motoren mit 2x 180 kW und 1x 160 kW zur Seite stellt, braucht enorme Mengen Palladium und diese Technik und Aktien, die damit zu tun haben, schauen wir uns laufend genauer an.

und die herrlichen Tech Aktien,

was uns natürlich abermals Vermögen in die Kassen spühlt.

Von gerechtfertigten Preisen von 10.000 USD im NASDAQ 100, 2000 USD pro Unze Palladium und 1800 USD pro Unze Gold sind wir dennoch weit entfernt, weil die Zentralbanken von einer normalen Versorgung der Wirtschaft mit Liquidität eben auch noch entfernt sind.

Auf dem Sektor Investitionen bleibt potenziell bei völliger Kursänderung von Zentralbanken in Richtung Infrastrukturfinanzierung der CAC 40 im Auge

spottbillige Old Tech und Index der besten Infrastrukturfirmen.

Aber erst, wenn man zur Vernunft käme und die ABS- Bagger rollen lässt.

Oder man käme mit der QE-Gießkanne, das freut dann Dr. Glitter, das liebe Silber,

wo die notwendige Preisverdreifachung auch schon ewig dauert, weil es halt industriell dem Palladium und auch dem Gold weit unterlegen ist.

Und der DAX: Auch der wird angeschaut und sollte die IG- Metall die Bundesregierung übernehmen auch sofort gekauft.

Die einzige korrekte Alternative für Deutschland war und ist nämlich nur das permanente Wirtschaftswunder mit Wachstum ohne Grenzen, nur dies gibt dem Deutschen Ingenieur- und Facharbeitergeist den Raum, seine Überlegenheit auszuspielen. Aber all das existiert real noch nicht, es wird nur szenariell bereitgehalten.

Inzwischen schönen Gruß auf einfach verständliche Art an die Zentralbanken:

https://www.youtube.com/watch?v=h7Q3MR94-XU

Druckerpressen und ABS- Programme hochfahren, sonst drohen noch Rezessionen mit noch mehr Körperschaftssteuer- und Lohnsteuerausfällen, weitere Immigration in den Core, Jugendarbeitslosigkeit und das ganze Beiwerk der deflatorischen Schäden durch die ökonomisch Unkundigen.

Jeder Chart ist nur eine RELATION. So etwa wie einen „Preis“ gibt es lt. Menger nicht.

Diese Relation wie alle anderen auch diese Woche zeigt klar an, was short zu sein hat und was long

Assets long, Zahlungsmittel short, alle, den EUR nur etwas mehr als den USD. Da hat er wieder absolut Recht, der Warren Buffett. Und zum Gold, eben unsere Meinung: Gold, aus Freude an Fortschritt, Technik und Wirtschaft, sieht aus wie die Sonne, glänzt bei Sonnenschein, moderne High Tech zum Anfassen und Gott sei Dank der schlechten Gesellschaft der Zahlungsmittel entkommen. Dank Richard Nixxon, der das schöne Metall von der schlechten Gesellschaft befreite. 

Komische Ideologie? Deutsch = Ludwig Erhard, what else? 2,02% Portfolio-Wochenplus, Fakten zählen, funktioniert!

Herzlich, Gold und Google!

 

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