Hard Asset- Makro- 32/18: Defla XXL-Hyperdeflation möglich

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von Mag. Christian Vartian

Zuerst die Bilder der Woche:

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Der SPX 500 sinkt nur minimal gegen einen brutal weiter aufwertenden USD

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sodass der SPX 500 in EUR gemessen 1,24% Plus verzeichnet in dieser Woche, wohingegen der DAX ein

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sportliches Minus in EUR hinlegt, 1,58%.

Womit wir einen Zuwachs des SPX 500 gegen den DAX in Höhe von 2,82% in der Woche verzeichnen.

ALSO MUSS WELTWEIT DEFLATION VORLIEGEN, DENN WENN DEM NICHT SO WÄRE, WÜRDEN DEUTSCHE EXPORTE NICHT SINKEN, SONDERN BEI DIESEM IMMER TEUREREN USD UM SO MEHR BOOMEN.

Da wir das völlig richtig für unsere Kunden und uns vorhersahen, landen wir mit unserem Gesamtportfolio auch diese Woche ein Plus von über 1% Vermögenszuwachs gegen EUR und das mitten in einer sich weiter verschärfenden Deflation. Die Allokation, Dosierung und Vorausschau schlägt abermals hektische Traderei, in diesen extremen Marktphasen ist der Unterschied extrem,

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in welchen z.B. der BitCoim noch knapp über 6000 USD wert ist und Ethereum kaum mehr als 300. Es bleibt also beim Deflationswahn.

China hat durch dirigistische Massnahmen (Einschränkung der Möglichkeit, den YUAN zu shorten) etwas stabilisiert und der YUAN sank daher weniger gegen den USD als der EUR

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Die US-Teuerungsdaten (Kernkonsumentenpreise-CPI) kamen noch dazu mit 0,2% auf Monatsbasis nicht mehr schwächer als erwartet herein. Das ist zwar keine Inflation, sondern eine auch schon zollbedingte Teuerung, kann aber von Zinserhöhungs- und Aufwertungsfanatikern als Inflation uminterpretiert werden, um

  • Die Geldmenge noch mehr zu straffen;
  • Die Zinsen im USD noch weiter zu erhöhen;
  • Den USD noch weiter aufzuwerten;
  • Die US-Handelsbilanz noch weiter zu ruinieren


Die Superdeflation eben ...

Da hilft nur der Zoll, damit die Deindustrialisierung nicht total wird in den USA durch die Daueraufwertung und auch dieser immer mehr gesteigert ...

Das macht Produkte teurer, das kann man als Inflation fehldeuten, muß dann:

  • Die Geldmenge noch mehr zu straffen;
  • Die Zinsen im USD noch weiter zu erhöhen;
  • Den USD noch weiter aufzuwerten;
  • Die US-Handelsbilanz noch weiter zu ruinieren


-> Noch mehr Zoll als Ausgleich ...

und so nähme die Hyperdeflation dann ihren Lauf.

Schon jetzt magelt es ja nicht an "Zoll" genannten und den anderen "Sanktionen" genannten Massnahmen, zuletzt eine Batterie von weiteren Sanktionen gegen die Russische Föderation, den Iran und nun 2 Stufen gegen die Türkische Republik.

Der EUR hat sich in der abgelaufenen Woche schon Kurse unter 1,14 zum USD angesehen, da ist dann der Weg nach unten frei bei Hyperdeflation, richtig tief, auch Parität, auch darunter …

Palladium steht deswegen in seiner Relation zum SPX 500 (wegen Autozollgefahr und Rubelsturz) um 160 USD/ Unze zu tief

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aber über dem GD 200 womit der beste Chart für Assets der Privatwirtschaft wenn gesamt betrachtet uns auch klar bestätigt, dass es jetzt um die Wurst geht.

Gold sehr sehr spät aber immerhin etwas stärker:

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Zeit wird es, denn die Lage ist wirklich schon brandgefährlich.

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