Hard Asset- Makro- 36/18: Defla XXXL- Daten für FED-Angriff, +267 Mrd. Zoll, NAFTA unklar

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von Mag. Christian Vartian

Zum Stand der Deflation: Aus dem bedeutendsten Börsenmedium und Börseninformationsdienst der Welt, Titelseite: „Trump Signals He's Ready to Go All-In Against China on Tariffs“ so verkündete das wichtigste Börsenmedium der Welt- meinungsmachend (Quelle: Bloomberg) und das mit einer Bezugsbasis von ZUSÄTZLICHEN 267 Milliarden an Importen aus China.

Die US-Nonfarm-Payrolls kamen mit 204k vs. 175k Erwartung herein, Rekorddaten.

Die US-Löhne wiesen einen Monatsanstieg in doppelter der erwarteten Höhe aus, nämlich 0,4% vs. Erwartung 0,2%.

Bei solchen Daten muss die US- Zentralbank weiter Zinsen erhöhen und sie wird wohl auch ihre Geldmengenreduktion (Verkauf von US- Staatsanleihen in den Markt gegen Einzug von USD) nicht beenden.

Ein weiterer Deflationsschub ist die Folge und

kommt bereits an.

Deutsche Aktien sollten bei abkratzendem EUR- Kurs eigentlich steigen (weil man noch mehr überexportieren kann) nur ist seit den Zollangleichungsdrohungen der USA gegen die EU auch diese Korrelation gebrochen

Der DAX nun unter 12000, was kein Beinbruch ist, mit einer Sinkgeschwindigkeit aber, die ein Beinbruch werden könnte. Und das gegen den sinkenden EUR.

US Indizes dargestellt gegen den steigenden USD dagegen kurz retract von All- Time- Highs und mehr nicht

und auch Palladium ähnlich

Letzteres unterstützt das US- Indexbild, das keine anrollende US- Rezession trotz Deflation anzeigt, dort nicht und nur dort nicht, wo das Geld wegen Attraktivität angesaugt wird und das sind die USA.

Auch in den USA werden USD- Geldmengen vernichtet durch die Geldmengenreduktion der US- Zentralbank und weitere durch den höheren Bedarf/ niedrigeren Leverage bedingt durch die Zinserhöhungen, aber diese Kapitalverluste an USD werden mehr als ausgeglichen durch Zurückfließen von USD aus dem Ausland in die USA, sichtbar nicht nur am Argentinischen Peso (Quelle: finanzen.net)

sondern auch schon bis hin zum DAX (Bild oben, nur eben gegen EUR-verzerrt) und CECE (der ist klar und nicht verzerrt)

hier CECE in USD direktes Chart, (Quelle: finanzen.net)

und der CECE Composite ist nun wirklich nicht der Index aktueller Krisenstaaten, sondern derjenigen, die ohne Strukturrisiko des EUR voll in die noch boomende BRD- Wirtschaft hineinexportieren: Tschechien, Polen und Ungarn.

Gegen den USD stehen da auf Jahresbasis minus 10%. Und diese können nicht wegen „Angst um EUR- Zerbrechen“ so sein, weil diese Länder haben keinen EUR, nicht wegen Mißwirtschaft, weil denen geht es (noch – wie BRD) gut, es liegt keine Verzerrung durch die Staatsanleihenkäufe der EZB vor (da kein EUR- Raum) und Polen und Tschechien haben im Schnitt bei 10- jährigen exakt die gleiche Staatsanleihenrendite wie die USA (um die 3% im Schnitt).

Da ist der Staubsauger, visuell dargestellt:

Auch in den USA werden USD- Geldmengen vernichtet durch die Geldmengenreduktion der US- Zentralbank (Anleihenverkäufe) und weitere durch den höheren Bedarf/ niedrigeren Leverage bedingt durch die Zinserhöhungen, aber diese Kapitalverluste an USD werden mehr als ausgeglichen durch Zurückfließen von USD aus dem Ausland in die USA

und die abgelaufene Woche sieht so aus, als ob dies noch weiter gesteigert werden könnte.

Gold dabei eigentlich relativ gesehen recht stark

Silber und Feinplatin dagegen weiterhin arg angeschossen

weil deren monetäre Eigenschaften (Schutz vor Entwertung des USD) und industrielle Eigenschaften (große niedrigwertige Elektroindustrie z.B. Solarkollektoren, Dieselmotoren für arme Länder……) genau mit ihren monetären Eigenschaften positiv korrelieren, denn diese Bereiche/ Regionen haben dann Geld, wenn die USD exportiert werden in die Welt und nicht jetzt, wo es genau in die Gegenrichtung läuft.

Ob nun die extreme Positionierung der Commercials lt- CoT Daten darauf beruht, dass diese auf etwas wetten oder nur darauf, dass sie es tun müssen, um nicht aus ihrer Rolle entfernt zu werden (Geschäftsbereichseinstellung), bleibt diesmal fraglich. Die allgemein unterstellte und im Regelfall richtige Annahme, dass Commercials über die besseren Informationen verfügen ist dann nicht unbedingt valide, wenn auch die Vorsitzenden der beiden US-Parlamentskammern schon nicht wissen, ob der US-Präsident nun 267 Mrd./ Jahr weitere Importe mit einer Verordnung zusätzlich verzollt mit 25% oder nicht.

Also Achtung bei diesem Thema, wir sind in Stromschnellen und im Sturm, nicht nur im Sturm auf offener See.

Trump kann es plötzlich doch nicht tun, mit stark entspannender Wirkung und die Commercials gewinnen oder er tut es und die Spekulanten hätten Recht gehabt.

Abschließend noch für die Elitepreper: Neuseeland will den Immobilienerwerb (weitgehend) für Ausländer abdrehen, also Hurry Up für noch nicht Bestückte aber Bestückungssuchende.

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