Hard Asset- Makro- 36/19: Defla X - Endlos-Bullshit-Schleife 2

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von Mag. Christian Vartian

Letzte Woche "zuckte China vom Rückschlag zurück", sie wollten nun doch nicht gleich noch weitere Zölle gegen die USA einführen. Die USA wiederum verzichten auf die Antwort der Antwort ... kennt sich da noch jemand aus? Jedenfalls sickerte das Gerücht durch, man wolle sich im Oktober zu einem hochkarätigen Treffen zusammenfinden.

CATERING LONG, sagen wir dazu, das wird sicher gutes Essen und Trinken. Von irgendwelchen Fakten keine Rede, außer eben: Catering long.

Den Märkten reichte es aber, um Angst vor weiter eskalierendem Handelskrieg abzulegen, in der Folge:


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sank zuerst einmal die Ratio Gold gegen EUR von neuen All-Time-Highs auf eine sehr hohe Zwischenposition; Ausgang noch unklar;

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retracete die Notierung der 10-jährigen US-Staatsanleihen;

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stiegen die Aktien, voran immer die US-amerikanischen, auf Anlaufniveaus für deren All-Time-Highs zurück;
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kam es zum Wiederüberholen von Palladium gegen Gold, wobei die Summe aus einer Feinunze Palladium und einer Feinunze Gold mit 3045 USD bei unseren mit Abstand wichtigsten Edelmetallen weiter erfreulich auf Spitzenniveaus notiert, entscheidend für unser Subportfolio Edelmetall;

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und kam es erwarteterweise und wie im Korrelationslehrbuch zur Inversion des Momentums bei der Ratio NASDAQ (new economy) gegen Silber (Geld und old economy inflation guard).

Gold selbst steht aber noch komfortabel über dem Pivot im Tageschart

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die Marktstrukturdaten sind zwar gefährlich und unter dem Bereich 1493,50 XAU USD bis 1489 sollte man schon absichern, aber die US-Non-Farm Payrolls kamen extrem schwach herein.

96K vs. 145K Erwartung sind nun schon so, dass die destruktive Wirkung des Deflationsfanatikers Powell klar bewiesen ist.

Er sparte natürlich abermals nicht mit Deflationsgerede in der abgelaufenen Woche und gab kund, die FED könne zwar die Zinsen ein weiteres Mal senken, sähe aber keine Rezession, nur Fachfremdheit kann glauben, dass das reichen wird. Es wird deshalb nicht reichen, weil dies nun ein Einbruch in der Zone mit noch der besten Konjunktur ist und "Import" von Wachstum aus den bereits rezessierenden anderen Regionen nicht möglich ist.

Die Situation bleibt also im mittleren Bild gut für Gold, für Palladium sowieso, letzteres mag halt Handelsfrieden. (Deswegen nennt man ja ein Edelmetallportfolio auch "Portfolio", weil es hohe Eintrittswahrscheinlichkeiten abzubilden hat und dafür "alle mit dem selben Treiber" gänzlich nicht hilfreich ist.)

Sollte die Geldpolitik vernünftig werden und die Deflation beenden, Silber long. Aber sie werden es wieder zu verschieben versuchen und da fühlt man sich eben bestens gebettet mit der 3045 USD für 1 OzPd plus 1 OzAu.

Unsere Beimischung Silber ließ sich, da mit Ansage, gut hedgen, nichts passiert und Anstieg weitgehend bewahrt. Gefährlich bleibt der Radikalinski, aber no Risk, no Fun. Auf eine ausgewogene BitCoin zu Silber-Gewichtung unter den Beimischungen sei daher abermals hingewiesen.

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