Hard Asset- Makro- 44/17: Mnuchin, der Immobilienversenker?

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von Mag. Christian Vartian

Fünf Mal wow kann man zu dieser abgelaufenen Woche nur sagen...

1) Die Edelmetallmesse München war toll;

2) Unser Subportfolio Edelmetall liegt rein physisch diese Woche 0,65% im Plus * trotz viel zu hörenden Jammerns anderenortes;

3) * Palladium überschritt die 1000 USD- Marke, hielt sie nicht, klebt aber knapp darunter...



4) Unser Subportfolio Aktien, Aktienindizes, BitCoin und Minenbeimischung explodierte gewinnmäßig dank BitCoin



und auch die Aktien lieferten ein kleines Plus ab;

5) und der war aber heftig, der Rücksetzer bei den US- Hochpreisimmobilienbauträgern!



Womit wir dann bei der Analyse wären:

Jerome Hayden Powell wurde vom US- Präsidenten als neuer Chef der US- Zentralbank nominiert. Er gilt in etwa als so weich bzw. hart wie seine Vorgängerin (und noch amtierende) Janet Yellen.

Die US-Zentralbank beließ sämtliche Leitzinsen zwar unverändert, blieb aber bei ihrem Ausblick, die Staatsanleihenkäufe zu reduzieren und die Zinsen weiter zu erhöhen, selbst wenn die Inflation ihr Ziel von 2% jährlich nicht erreicht hat.

Immobilienfreundlich ist das nicht gerade, weder von der Geldmenge her noch insbesondere nicht vom Zinssatz her.

Nun kommt aus dem Entwurf zur geplanten US- Steuerreform die nächste "gute" Immobiliennachricht: Die steuerliche Absetzbarkeit bei Hypotheken soll auf 500.000.- USD gecapt werden. Je luxuriöser das Produkt einzelner Wohnbauer in den USA, umso schlimmer die Auswirkungen:

Oben sehen Sie die Aktie eines US- Luxusimmobilienbauers (TOL), das kann man schon scharfen Rückgang nennen.

Bei Breitmarkimmobilienbauträgern sieht das weniger arg, bei weitem aber auch nicht positiv aus, hier die KBH





Hat ja auch „niemanden betroffen“ führte nur zu Lehman Pleite ff.!!!

Wir werden genau hinsehen. Auf unseren neuen Real Estate Signal Service sei hier hingewiesen, Erklärung

weil wir haben es schon 2007/ 2008 vorhergesehen und nun ist Zeit, wöchentlich die Indikatorenlage zusammenzufassen, denn es kann spannend werden bei diesen.

US- Industrie- und Tech- Zahlen sehr gut die ganze Woche, Apple besser als ohnehin hoch erwartet, aber das ist nur der Spitzensektor der USA.

Die summierten October Non-farm Private Payrolls kamen mit 252K vs. 307K Konsens extrem schwach und dabei hat die FED ihre Zinserhöhungen ja noch gar nicht wieder aufgenommen, es reicht die Liquidität jetzt schon nicht für die US- Wirtschaft, für die Tech- Wirtschaft aber selbstverständlich. Die Alphabet (GOOGL- NASDAQ) haben wir in dieser Woche aufgestockt.

Immerhin lieferte die Carry Trade Ecke minimalen Liquiditätszufluß



womit das Gold mit dem EUR gemeinsam dahindümpelte, zumindest aber nicht sank



Diese Liquidität reicht weltweit nicht, wir wiederholen dies gebetsmühlenartig. Aber wer glaubt, zusätzliche Liquidität für Gold und Silber würden aus Aktien zu erwarten sein, den erinnern wir, abermals gebetsmühlenartig, dass die Charts hier klar zeigen, woher diese kommen könnte, falls es beginnt: Aus Immobilien.

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