Hard Asset- Makro- 45/17: Defla X, das Liquiditätsloch aus der Staatsbesuchsregion

Tags: Aktien Bitcoin Palladium Platin Silber Gold Charts Analyse Vartian Hard Asset- Makro- 45/17

von Mag. Christian Vartian

Zuerst der BitCoin...



dem schon am 8.11. die Liquidität ausging. Da konnte man noch meinen, ok, da war was

und die 8000 $ waren natürlich ein Widerstand.

Nur kaufte niemand die Dips.

Wir hatten dem BitCoin bis dahin seit Samstag schon etliche 100 Punkte abgenommen und hedgten einfach oben, bis jetzt, De-Hedge Stopps werden einfach langsam heruntergezogen.

Noch war nur Liquiditätsvoralarm, noch war die Liquidität nicht rot.

Beim Blick auf den Silberchart, dem besten Messer für Excess-Liquidity, bestätigte sich aber das Bild synchron



womit dann der Deflationsalarm schon bestätigt war. Auch unsere Liquiditäts-Messmaschine auf algorithmischer Basis schlug rechtzeitig an:

www.hardassetmacroinvest.com, dort "Crash detection Machine"

Gold hielt noch am oberen Band, da es wesentlich höhere PRÄFERENZ als Silber zur Zeit aufweist



Palladium hielt noch auf Rekordhöhen, da es eine noch wesentlich höhere PRÄFERENZ aufweist als Gold



Bis am 9.11. auch der Nikkei 225 unter die Räder der Deflation kam



Dann den S&P 500 und das Palladium mitzog



Und auch die Staatsanleihen unter die Räder kamen



Dann wurde die PRÄFERENZ von der negativen LIQUIDITÄT überrollt und es sank schlicht alles. Zuletzt auch Palladium und Gold empfindlich.

Keine Überraschung, wenn man die Sensoren hat, Freude ist es trotzdem keine.

Massiver De-Carry klar auch am Chart des EUR USD zu sehen:



Begründungen:

Angeblich sorgten Divergenzen der Vorlagen des US-Repräsentantenhauses und des US-Senats für Ängste im Markt. Eine Steuerreform, deren hochgeschätztes Defizit über 10 Jahre 1,5 Europäische Billionen an USD Defizit überschreiten würde, bedürfte nämlich der Zustimmung von 60 Sitzen im Senat, welche die Republikaner nicht haben.

Die US-Ölproduzenten brechen alle Produktionsrekorde, höchster Output seit 1983 und liefern dies - in ein Ölüberangebot hinein, da werden sich Saudis, Russen und die teuer fördernden Biten ... aber freuen.

Die US-initial jobless claims kamen minimal höher als erwartet.

Die US-Demokraten haben bei Gouverneurswahlen die Sitze von Virginia und New Jersey gewonnen.

Diese Art Nachrichten sind nicht geeignet, marktinduzierte Deflationslöcher auszulösen, außerdem können sie das Loch nur verstärkt haben, denn das Deflationsloch war älter.

Folglich war das Deflationsloch mit Absicht herbeigeführt, hochwahrscheinlich zentralbanklich induziert und es kam aus Asien. Die Frage stellt sich, ob der US-Präsident US-Inlandspolitik von außen betreiben lässt, denn er war ja zufällig genau in der Region.

Fortsetzung unbekannt, wachsam bleiben!

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