Hard Asset- Makro- 49/18: Defla XXXL-FED gräbt schwarzes Loch

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von Mag. Christian Vartian

Job Protection Mode der FED-Herrschaften offenbar wieder gestrichen, sie wollen es wissen. Zuerst aber eine Antwort auf Leserfragen, die am Freitag wegen brutalstem Deflationsschock hereinkamen: "Da helfen ja nur noch Zahlungsmittel"? Nein, genau die helfen nicht, um die geht es gerade!


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Die sacken bei Deflationsübertreibung in die Tiefe ab und das ohne inneren Wert. Zu Cryptos kann man es aber gelten lassen, auch wenn da etwas mehr hypothetischer Wert dahintersteht als bei Zahlungsmitteln.

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Nur eben viel viel weniger als bei Aktien und Edelmetallen.

Der ETH- Preis ist übrigens nach dem Sturz von 1423 USD auf 80 USD und netter Reaktion dort langsam ein günstiger Kauf, das allerdings nur für Aktienfreunde, denn ohne Computer sind Cryptos inexistent und wer ins Horn des Tech-Untergangs bläst, braucht daher gar keine Cryptos, sondern Griffel und Steintafel, Rechenschieber und Papyrus (viel Spaß!). Passende Cloud: Stonehenge/ UK

Die Metalle erfreulich, wenn auch selbst unter härtester Deflation leidend am vernünftigen Steigen gehindert: 

Palladium mit neuen All-Time-Highs in USD und EUR wurde brutal von der Deflation am Durchmarsch durch die 1300.- USD/Unze gehindert.

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Es war dabei mehrmals teurer als Gold, welches

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brutal von der Deflation am Durchmarsch durch die 1250.- USD/ Unze gehindert wurde.

Silber, das ja beim Fallen gefährlich ist (weil ein herabfallender 1000 oz Barren einem den Fuß plattmachen kann, ich entkam der Silbergefahr 2 Mal selbst nur knapp) mal ausnahmsweise im Plus,

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Aber den Platin Chart erspare ich Ihnen lieber.

Was ist nun genau geschehen?: “Brainard Sees Gradual Fed Hikes Still Appropriate in Near Term” (Quelle: diverse gleichlautende Medien)

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Eine Kollegin von FED-Chef Powell sah offenbar die Möglichkeit, dass der S&P 500 den 200 Tage Durchschnitt nach oben durchstoßen hätte am Freitag und mußte diese Meldung loslassen, um das prompt nach unten abprallen zu lassen. Warum tut sie das? Sie tut das, um vollinkompetente Wirtschaftspolitik der FED, an der sie jahrelang mitwirkte, zu vertuschen.

Denn: Die schwachsinnige Idee, per Quantitative Tightening Staatsanleihen von der FED Bilanz in den Markt zu verkaufen, was direkt die Geldmenge senkt und dies bei gleichzeitig stark steigender Neuverschuldung = stark steigender Neuemission von Staatsanleihen muß zu einem Kursrutsch der Staatsanleihen führen, weil es um 180 Grad falsch gemacht ist. Um nun den Sturz der Staatsanleihen nicht ins Bodenlose ausufern zu lassen gleichzeitig aber selber weiter welche zu verkaufen (also eigentlich den Kurssturz zu bewirken) muß nun die Staatsanleihe gegenüber dem Aktienmarkt wie das "kleinere Übel" aussehen, weswegen man den Aktienmarkt stärker senkt.

Es ist ein Bißchen, wie wenn ein Räuber das beraubte Haus nachher anzündet, um die Spuren zu verwischen.

Katastrophales Versagen von Zentralbanken hatte diese Woche nämich ohnehin schon Beweisflut: Vor der Veröffentlichung der Nonfarm Private Payrolls kam Herr Powell noch per Audio Podcast und verkündete, er erwarte "Up Beat" Zahlen, er lag wie immer total daneben, es kamen grottenschlechte Zahlen: Nonfarm Private Payrolls bei 161K vs. 185K Erwartung. Er erwartet ja bekanntlich auch Starkinflation, es kam das Gegenteil: Average Hourly Earnings Anstieg 1/3 unter den Erwartungen.

Manche können halt Inflation und deflationäre Teuerung nicht unterscheiden. Dem fachfremden Powell kann man das im Notfall als Unwissenheit eines Nichtwirtschaftsakademikers durchgehen lassen, der Frau Brainard dann aber nicht mehr, denn die weiß, was sie anrichtet und richtete es nach diesen schlechten Zahlen an, weil die Aktien, Metalle usw. sonst durchgestiegen wären.

Garniert wurde die wissenschaftliche Bankrotterklärung der Ideologie der Monetaristen à la Powell, Brainard, Schäuble, Schröder und viele andere weltweit mehr dann diese Woche noch durch den Rekord an US-Importen.

Angeblich hat ja der böse Trump mit Zöllen die Importe gebremst, die USA fahren aber Rekordimporte und das, und jetzt kommt es, nachdem sie derzeit aber NettoölEXPORTEUR sind! Die Industriebilanz ist also nicht katastrophal, sondern superkatastrophal, Fed sei Dank, Aufwertung seit Jahrzehnten, wo Abwertung benötigt wurde.

In Frankreich herrscht Tumult. Die Bevölkerung wird wie in Italien von den, "eine Besatzungswirtschaftsideologie" (Zitat entnommen von gelbgekleideten Protestierern) durchsetzenden Regierenden ausgepresst, weil das Land nicht abwerten kann. Die Amerikanische und die Italienische Regierung möchten ihren Bevölkerungen helfen, die Französische nicht, das Problem ist aber das gleiche:

Die USA brauchen eine Abwertung, sie haben zwar einen Dollar, der ist aber von seltsamen Monetaristendeflationistengestalten besetzt; Frankreich braucht eine Abwertung, dort haben die Monetaristendeflationisten ihnen gleich ganz die Währung weggenommen; Italien braucht eine Abwertung, dort haben die Monetaristendeflationisten ihnen gleich ganz die Währung weggenommen. England, ebenfalls schwer geschädigt, versucht nun zu überleben, ob es die Monetaristendeflationisten zulassen, steht an der Kippe.

Aber so ab 3 betroffenen Atommächten wendet sich halt dann das Blatt ... wenn die Geschichte Recht behielte ...

Nochmals: "Einsparung, Rationalisierungsterror und Budgetdisziplin zur Währungsstabilitätserhaltung" im empirischen Test:

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Versenkt die so stabilisierte Währung von 1,60 auf 1,13.

IDEOLOGIE BEWIESEN GESCHEITERT, DANKE, ABTRETEN!

"Zölle helfen gegen Importe"

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Quelle: United States Census Bureau


Dazu mag man Trump zu Gute halten, dass er ja abwerten wollte, die FED ihn aber nicht ließ und Zölle daher die FED-gewollte Sache sind und nicht seine. Auch dazu ist zu bemerken, dass 80% Zollsatz natürlich Importe abblocken würde. Eine Regulierung von Handel über Zölle (10-20-30% ..., sowas ist damit gemeint) funktioniert aber eindeutig nicht!

Die Importe steigen trotz Zöllen rasant. Das kann man also, empirisch bewiesen, vergessen.

Rekapitulieren wird:

a) Einsparen und "Strukturreformen" - zum Vergessen (siehe vollgescheiterte Einspardiktatur in der EUR Zone für Währungsstabilität)

b) Zollregulierung (wenn nicht 80-100% Zoll = Grenze zu) - zum Vergessen, es funktioniert in die Gegenrichtung.

Sohin zeigt uns die wissenschaftliche Empirik, dass alles außer stark floatenden Wechselkursen möglichst kleiner Währungsräume schlicht nicht funktioniert, um Handelsströme auszugleichen. Jedes Baby weiß ja: "stabile harte Baumwolle kratzt die Haut auf und das macht AU"

Der Monetarismus ist vollständig gescheitert und bankrott. Neokonservative Wirtschaftstheorien gleich mit.

Der Luxemburgische Franc - frei flaotend selbstverständlich- ist die richtige Währungsideologie mit einem optimal großen Währungsgebiet. Herr Juncker, Sie könnten sich auch sinnvoll wichtigmachen, da ist das Hölzl! Wir kommen Ihnen entgegen: Starre Wechselkurse zwischen Clerf und Esch sind noch ok, nicht zu groß, das Gebiet. Gehen Sie vor, sein Sie Pionier, schaffen Sie den LUF! Freie Währungen, Freie Menschen, aus Liebe zu Europa!

Die "Wissenschaftsschule", die uns Jahrzehntelang regierte, hat weniger Gehirn als ein Gewerkschaftsführer von 1975 nach dem 5 Bier, so ist es. Dabei wäre eine Mengerinisch vollrelativistische (rechte) Lösung des Problems wesentlich besser als eine gewerkschaftlich keynesianisch (linke), aber jedenfalls muß eine Lösung her, besser die schlechtere als keine.

Und dazu passt auch die letzte Neuigkeit: Die Frau CFO von Huawei wurde in Kanada wegen US- Haftbefehls verhaftet, was einen Tech- Schock auslöste.

Natürlich wird das Trump in die Schuhe geschoben, das geneigte Publikum glaubt nach Jahren der Desinformation ja schon alles. Dieser Trump hat die US- Justiz derart „im Griff“, dass er es nicht einmal geschafft hat, einen millionenverbratenden Sonderermittler, der im Vorwand die Manipulation von US- Wahlen zu untersuchen eifrig in Prostituiertenschweigegeld- und Taxilizenzuntersuchungen verhaftet ist, wenigstens das Budget auf steuerzahlerverträgliches Niveau zu kürzen. Der soll dann den Huawei- Haftbefehl "im Griff haben"? Aber sicher ...

Und so bleibt zum China = Tech Fragezeichen nur die Frage, wann man endlich von den Chinesen etwas verlangen wird, was sinnvoll ist: Nicht Stopp von Exporten (wie geht das bitte?) Mehr Exporte, zum Beispiel: Fallschirmjäger! Das wäre eine Lösung. Gezielt eingesetzt gegen die Währungskaperer im Westen und alles löste sich in Wohlgefallen auf.

Ganz ganz Intelligente bemerken übrigens am Tag der Verhaftung der Frau Huawei CFO ein GAP im USD CNH

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Und das erstmals in die ANDERE Richtung! Erklärung nur für Kunden.

Zeit zum Tech- Einkauf!

In der BRD, dessen Staatsbürger ich nicht bin, war ein Parteitag, dessen Ausgang viele Gemüter erregt, nicht meines freilich, da unzuständig. Was halte ich davon, wurde ich gefragt:

Herr Juncker könnte auch mit etwas Funktionierendem berühmt werden. Und die schöne Stadt Wien hat nicht nur große Mieter wie UNO und OPEC, da war auch mal ein Friedenskongress und dazu gibt es eine Karte und die sollte man sich anschauen. 

Willst Du nicht dienen im Fröhnli, dann wähle das Kantönli! (Das wäre die rechte Variante)

Vorwärts, Genosse Gewerkschaftsführer! (Das wäre die linke),

Voraussetzung restloses Abschleifen jeder grünen Grundierung aus wichtigstem Grunde: Mehr Geld lindert zwar die Wohnungsnot in den Städten ein wenig, löst aber das Problem nicht. Nur der Bagger löst das Problem, radikal Grünland zu Bauland und Draufbauen. "Mach Dir die Erde untertan" - lesen und machen, statt ruminterpretieren, sonst wird das nix. Grün ist das Ende von Sozialdemokratisch und das war nie anders. Sozialdemokraten passen systemisch nicht zu Grünen, sondern zu Großraumpatrioten.

Ein sozialdemokratisch verfasster EURO kann funktionieren, Sozialismus ist systemisch Voraussetzung für funktionierende Großräume, die nur funktionieren können, wenn das schwächste Glied die Struktur der Kette bestimmt. WeichEURO mit Schuldenunion und Investitionsexplosion würde tatsächlich funktionieren, wenn Inflation so gewählt, dass sie in Griechenland 3% beträgt, kann in der BRD 7% ergeben ... keine Ahnung, er würde im Außenwert, weil Zone dann attraktiv, eher steigen als heute.

Beides funktioniert, nicht gleich gut, aber unvergleichlich besser als jetzt.

Zur Zweitgenannten: Was braucht der da (der DAX) wirklich?:

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INLANDSKONSUMSTEIGERUNG!

Die Durchsetzung der wirtschaftspolitischen Ansichten von Oscar Lafontaine würde zur Erfüllung wesentlicher Ziele der AFD führen, Durchsetzung der wirtschaftspolitischen Ansichten der AFD aber zur Erfüllung wesentlicher Ziele der CDUGrünen. Daher bitte keine weiteren Zuschriften dazu, das braucht 30 Seiten zur Entwirrung, so wie das in der BRD verkorkstpaketiert wurde. Wir reden in einem KOHLELAND von einer Diskussion der "Energiewende von Nuklear hin zu Photovoltaik", das sagt alles. 

Da ist kein Standpunkt möglich zwischen unbezahlbarer, staatssubventionierter vollkommunistischer Atomkraft mit dem Risiko, Menschen von innen zu verbrennen und unbezahlbarer, staatssubventionierter, vollkommunistischer Photovoltaik mit dem Risiko, Menschen mitsamt dem Hausdach von außen zu verbrennen, da hilft nur: Glück Auf! Ran an den Kohlebagger!

Kalorische Energie ist ein Teil der Schöpfung und dazu da, um genutzt zu werden. HUMANS FIRST, so steht es im Buch. "Naturschutz" darf niemals Baulandausweitung so behindern, dass Wohnen unbezahlbar wird. HUMANS FIRST, so steht es im Buch.

Tierschutzgesetze dürfen nicht soweit gehen, Israelitische oder Islamische Feste einzuschränken, denn beide sind biblisch. HUMANS FIRST, so steht es im Buch! Güterabwegung zwischen Maximalbeschäftigung (Arbeitslosigkeit NULL) vs. "Geldwertstabilität" völlig klar: HUMANS FIRST, so steht es im Buch! HUMANS FIRST, so steht es im Buch, mehr kann ich in Kürze auf die Zuschriften nicht antworten.

Wie immer, herzlich: Gold & Google! Und angesichts der Zuschriften gerne auch Grüß Gott, Shalom und Marhabaan

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