Heute geht es den "Shorties" in der grössten Dollar-Squeeze seit den US-Wahlen an den Kragen

Tags: Terminmarkt US Dollarindex Edelmetalle Yen Euro USD Charts Zerohedge Palladium Russland USA Sanktionen

von Redaktion

Wie Zerohedge heute berichtet, überschritt der Dollar-Index das Schlüsselniveau von 90,00, den 5 Tag hintereinander - was der größte Anstieg seit Dezember 2016 ist - und ihn damit auf den höchsten Stand seit Mitte Januar bringt. Bei einer extremen, spekulativen Netto-Short-Positionierung und Liquiditätsstress (Libor-OIS) fragt man sich, wie weit dieser Short Squeeze noch gehen kann…?

Zum ersten Mal in 2018 durchbricht der Dollar Index seine 100 Tagelinie

Der Terminmarktreport zeigte es - die Welt ist mit Kind und Kegel „short" im Dollar…

Zum Verständnis, das ist der größte USD Short in mindestens 3 Jahren...

Da fragt man sich wie weit dieser Squeeze Spike wohl noch gehen kann?

Die im Dollar Index am stärksten gewichteten Währungen sind der Euro und der japanische Yen. Der Euro notiert zur Stunde (dieses Schreibens) bei 1.2216, USDJPY bei 108,57.

Die Edelmetalle kommen in diesem Umfeld allesamt unter Abgabedruck. Palladium führte die Verluste an und verlor zeitweise über 5% oder mehr als $60,00 zum Vortag. Laut Reuters sagten die USA, dass sie die Sanktionen gegen den russischen Aluminium Giganten Rusal lockern könnten, wenn Oleg Deripaska die Kontrolle über die Gesellschaft abtritt. Dadurch nahmen die Ängste (im Handel) ab, dass Washington die Sanktionen auf den großen Palladiumhersteller Nornickel erweitern könnte.

Auch Silber ist aktuell mit über 2,5% im Minus und handelt bei $16,65. Der Goldpreis brach im heutigen Handelsverlauf unter die 50 Tagelinie (aktuell bei $1.332) und notiert zur Stunde bei $1.323. Auf Eurobasis fielen die Verluste durch den schwächeren Euro zum USD allerdings vergleichsweise gering aus.

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