Silber: Kurz vor einer neuen Kaufchance!

Tags: Grummes Silber Silber in Euro SIL Silberminen Platin Palladium Sentiment Saisonalität COT-Daten Charts Analyse pro Aurum Silberedition

von Florian Grummes

Nach zähem und langem Ringen haben sich die Bären in den letzten zwei Wochen endlich durchsetzen können. Die Gold- und Silberpreise sind somit eine Etage tiefer gerutscht, wobei insbesondere beim Gold eigentlich nicht wirklich viel passiert. Die aktuellen CoT-Daten machen nun jedoch berechtigte Hoffnungen, dass die Anfang September gestartete Korrektur in Kürze ausgestanden sein könnte...

Beim Goldpreis erwarte ich in den nächsten Tagen bzw. Wochen das Tief im Bereich 1.210 – 1.230 USD, beim Silber im Bereich 15,00 - 15,50 USD. Im Anschluss müsste es im ersten Quartal bzw. Halbjahr 2018 wieder eine schöne Erholungsrally geben. Wer davon profitieren will, muss in die Schwäche hinein noch im Dezember kaufen.

Für die Minenaktien bin ich aktuell noch bullischer und vermute, dass diese vor den Edelmetallen die Trendwende vollziehen. Insbesondere die ausgebombten und vernachlässigten Silberminenaktien gefallen mir bereits auf dem aktuellen Niveau sehr gut.

Lesen Sie ab hier die komplette Analyse mit den dazugehörigen Charts von Florian Grummes

1. Silber in USD


Rückblick:

Der Silberpreis lief auch im November zunächst zwischen 16,80 USD und 17,20 USD in einer engen Handelsspanne weiter seitwärts. Erst gegen Ende des Monats konnten sich die Bären hier schließlich durchsetzen und die zähe Seitwärtsphase zu ihren Gunsten nach unten auflösen. Da sich über fast zwei Monate immer mehr Druck in der trägen Konsolidierung aufgebaut hatte, kam der steile Abverkauf in den letzten zwei Handelswochen nicht überraschend.

Mit Tiefstkursen um 15,60 USD hat der Silberpreis meine Zielzone bereits fast vollständig ausgereizt.


Silber Monatschart:



Aufgrund des zähen Kursgeschehens hat sich auf dem logarithmischen Monatschart kaum etwas verändert. Es bleibt hier beim monatelange Seitwärtsgeschiebe. Erst bei Kursen oberhalb von ca. 18,50 USD bzw. unterhalb von ca. 15,50 USD verändert sich die Sachlage.

Bei den Indikatoren scheint der zuletzt neutrale MACD ein neues Verkaufssignal zu kreieren. Nachhaltig ist dieses Signal allerdings noch nicht. RSI und Stochastik verharren im neutralen Modus und helfen in der aktuellen Situation wenig weiter.

Starke Unterstützung finden die Bullen aktuell um 15,50 USD. Knapp unter 16,00 USD verläuft zudem eine wichtige Trendlinie, die noch nicht nachhaltig unterschritten wurde. Das untere Bollinger Band (15,09 USD) stellt aktuell vermutlich das absolute "worst case" Szenario dar.

Insgesamt kann der Monatschart in dieser Situation nur mit "neutral" bewertet werden.

Im ganz großen Bild dümpelt der Silberpreis seit zwei Jahren zäh vor sich hin, während das Allzeithoch um 50,00 USD noch immer in weiter Entfernung liegt. Die Erholung seit dem Tief bei 13,62 USD im Dezember 2015 ist insgesamt bislang überschaubar. Erst ein Monatsschlusskurs oberhalb von 26,50 USD bringt hier den entscheidenden Befreiungsschlag. Nur dann wäre der Weg in Richtung der Allzeithochs um 50,00 USD frei.


Silber Wochenchart:



Auch auf logarithmischen Wochenchart hat der Silberpreis eine starke Unterstützung erreicht, die sich aus der horizontalen Unterstützungszone um 15,50 - 15,70 USD sowie der ehemaligen Abwärtstrendlinie ergibt. Diese Kreuzunterstützung müsste letzten Endes zunächst halten und zumindest für eine Erholungsbewegung sorgen.

Insbesondere die klar überverkaufte Stochastik lässt auf Sicht der kommenden Monate eine Gegenbewegung erwarten. Da auch das untere Bollinger Band (15,94 USD) bereits leicht unterschritten wurde, wird die Luft für die Bären zunehmend dünner. MACD und RSI hingegen sind mehr oder weniger neutral einzuschätzen. 

In der Summe bleibt der Wochenchart damit weiterhin "neutral", denn während charttechnisch ein klarer Abwärtstrend vorliegt, dürfte die überverkaufte Lage ein Verbleiben in der altbekannten Seitwärtsspanne 15,50 - 18,50 USD mehr oder weniger garantieren. 

Nur für den Fall, dass die Marke von 15,50 USD nachhaltig mit einem deutlichen Wochenschlusskurs darunter unterschritten wird, kippt der Wochenchart auf bärisch. Ein kurzeitiger, V-förmiger "intraday" Ausverkauf in Richtung 15,00 USD hingegen spricht eher für die Trendwende und den Beginn einer großangelegten Erholung.


Silber Tageschart:



Auf dem logarithmischen Tageschart befindet sich der Silberpreis direkt auf dem Weg zum potentiellen Ende der dreimonatigen ABC-Korrektur. Das Tief lässt sich im Bereich um 15,50 USD erwarten, eine Ausweitung bis auf 15,00 USD muss aber miteinkalkuliert werden. 

In jedem Fall hat die Korrektur der letzten Monate zu einem Rücklauf bis an die ehemalige Abwärtstrendlinie geführt. Bislang wurde diese Linie am letzten Freitag nur leicht unterschritten. Rein aus dieser Perspektive wäre die Rally zwischen Juli und Anfang September nun also vollständig korrigiert und es könnte eine neue Aufwärtswelle beginnen.

Insbesondere die bärisch eingebettete Stochastik hat den Markt derzeit aber noch fest im Griff. Für eine unmittelbare Trendwende würde es einen besonderen Kraftakt der Bullen benötigen, der zwar im Umfeld des FOMC-Meetings am Mittwoch sicherlich möglich wäre, aber eben nicht die größere Wahrscheinlichkeit besitzt.

Da aber auch der RSI-Indikator in den überverkauften Bereich vorgedrungen ist, sollten sich alle Antizykliker bereit machen, denn es müsste sich eine vielversprechende Einstiegschance in den nächsten Tagen bzw. in den kommenden ein bis drei Wochen ergeben. Was den Edelmetallen hier noch fehlt sind positive Divergenzen bei den Indikatoren im kurzfristigen Zeitfenster, also vor allem auf dem 4h-Chart.

Sobald sich die Stochastik aus der Umklammerung der Bären befreien kann, dürfte es im ersten Quartal 2018 zu einer Erholungsrally kommen, die den Silberpreis sicherlich wieder bis an seine 50-Tagelinie (16,86 USD) als auch bis an seine 200-Tagelinie (17,08 USD) führen sollte. Auch ein erneuter Anstieg bis 18,50 USD ist denkbar.

Zusammengefasst muss der Tageschart aber wegen der eingebetteten Stochastik vorerst noch mit „extrem bärisch“ bewertet werden. Das Tief müsste noch im Dezember im Bereich 15,00 - 15,50 USD gefunden werden. Bis sich die Erholungsrally auf den Weg macht, wird der Silbermarkt aber wie immer für reichlich Konfusion und Nebelkerzen sorgen.

 

2. Gold/Silber Ratio:



Beim Gold/Silber-Ratio ist es in den letzten Tagen ebenfalls zu einer Entscheidung gekommen, denn das Konsolidierungsdreieck wurde nach oben verlassen. Aus der Höhe des Dreiecks ergibt sich ein theoretisches und erfreulicherweise überschaubares Kursziel von ca. 81,40 für das Ratio. 

In Verbindung mit der bereits überkauften Stochastik lässt sich in der aktuellen Situation auch mit dem Gold/Silber-Ratio für eine baldige Trendwende bei den Edelmetallen argumentieren. Es fehlt offensichtlich nur noch eine letzte Ausverkaufswelle, welche das Ratio in Richtung 80 - 82 Punkte befördern sollte.


3. Silberminenaktien (SIL):



Der für die Silberminenaktien repräsentative Silberminen-ETF "SIL" befindet sich seit Jahresbeginn in einem zähen aber doch klaren Abwärtstrend, welcher zunehmend die Form eines fallenden und damit bullischen Keils annimmt. Zwar rutschen die Notierungen hier mittlerweile am unteren Bollinger Band (29,89 USD) entlang nach unten und die breite Unterstützungszone zwischen ca. 29,50 und 31,00 USD wurde bereits vollständig ausgereizt, die letzten zwei "grünen" Handelstage machen aber klar, dass die Bären hier keinen Freifahrtsschein mehr besitzen.

Vielmehr liegen die Chancen nun aufgrund der überverkauften Stochastik eindeutig auf der Oberseite. Der fast überverkaufte RSI bestätigt die antizyklische Chance bei den Silberminenaktien.

Im großen Bild hat die Korrektur seit dem Sommer 2016 noch immer nicht das klassische 61,8%-Retracement erreicht. Möglicherweise gelingt es den Bären kurzfristig noch, bis zu diesem Ziel (28,99 USD) vorzustoßen.

Aufgrund des hohen Volumens, des heutigen Gaps sowie der drei grünen Tageskerzen bewerte ich den Silberminen-ETF nun mit "vorsichtig bullisch". Die Erholung in den letzten beiden Tagen sowie die stark überverkaufte Lage im kurz- und mittelfristigen Zeitfenster lassen nun antizyklische Investments als sehr vielversprechend erscheinen. Daher spreche ich eine Kaufempfehlung für Silberminenaktien aus. Allerdings sollte man sich im Klaren sein, dass man diese vermutlich schon im ersten Quartal bzw. Halbjahr 2018 wieder abzustoßen wird müssen.


4. CoT-Report:





Erfreuliches gibt es beim aktuell vorliegenden CoT-Report zu berichten. Demnach haben die kommerziellen Hedger zum Stichtag am letzten Dienstag ihre kumulierte Netto-Shortposition deutlich auf 46.354 leerverkaufte Kontrakte reduziert. Damit ist nun erstmals seit Monaten Bewegung in die festgefahrene Situation gekommen und der Silberterminmarkt steuert zunehmend auf eine vielversprechende Engstelle hin.

Wie immer haben die Profis also die Oberhand behalten und alle Trendfolger und Hedgefonds (das spekulative Geld) dazu gezwungen, das Handtuch zu werfen. Da das Tief am letzten Dienstag bei 16,23 USD lag, der Silberpreis zwischenzeitlich aber bereits bis auf 15,52 USD gefallen ist, dürfte sich die Konstellation noch weiter verbessert haben.

Ähnliches gilt für den Goldterminmarkt. Hier haben die Profis ihre Shortposition bis auf 189.890 leerverkaufte Kontrakte reduziert.

Insgesamt liefert der aktuelle CoT-Report damit erstmals seit Monaten ein neutrales Signal für Gold und Silber. Von einer antizyklischen Kaufchance sind wir nicht mehr soweit entfernt.


5. Sentiment:

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Langsam aber sicher steigt der Pessimismus unter den Edelmetallinvestoren an. Insbesondere beim Silber lässt sich dieser Trend immer deutlicher ablesen. Eine wirkliche Panik oder Ausverkaufsstimmung liegt aber noch nicht vor.

Die Minen-ETFs waren hier vor ein paar Tagen bereits ein Stück weiter und lieferten aufgrund extrem niedriger Sentimentwerte ein erstes Kaufsignal.

Die wöchentliche Kitco-Gold Umfrage hingegen sendet eher eine neutrale Einschätzung.

Zusammengefasst ist das Sentiment etwas zu pessimistisch und deutet damit eine baldige Kaufchance an.


6. Saisonalität:



Saisonal betrachtet steht der Silberpreis Mitte Dezember unmittelbar vor dem Beginn einer starken Phase, die sich typischerweise bis Mitte Februar erstreckt. Die Saisonalität dreht damit in diesen Tagen ganz klar auf bullisch.


7. Silber in EUR

Rückblick:

In Euro gerechnet kamen die Preise für eine Feinunze Silber ab Ende November nach der mehrwöchigen Seitwärtsphase deutlich stärker unter Druck als erwartet. Mit dem Verlust der 50-Tagelinie (14,34 EUR) gab es hier kein Halten mehr und die Notierungen rutschen ohne Gegenwehr bis auf ein vorläufiges Tief bei 13,44 EUR.


Euro-Silber Wochenchart:



Sah es mit Kapitulationscrash Anfang Juli noch nach einer möglichen großen Trendwende beim Silberpreis aus, hat sich das Bild in den letzten Wochen deutlich eingetrübt. 

So peilt der Silberpreis in Euro auf dem Wochenchart offensichtlich das untere Ende des steilen Abwärtstrendkanals an. Damit hat der Silberpreis noch Platz bis ca. 13,00 EUR. Da zuletzt sowohl die Unterstützungszone zwischen 13,50 und 14,00 EUR mit einer großen roten Wochenkerze durchschritten wurde und obendrein auch das untere Bollinger Band (13,60 EUR) derzeit keinen Halt liefert, erscheint die Abwärtsbewegung noch nicht vollständig ausgestanden.

Bei den Indikatoren hat die Stochastik nun ansatzweise die überverkaufte Zone erreicht. Ebenso ist der RSI fast überverkauft. Der nachlaufende MACD hingegen liefert ein frisches Verkaufssignal.

Insgesamt ist der Wochenchart damit "bärisch". Da die Unterstützung um 13,50 EUR aufgebrochen wurde, sind kurzfristig noch tiefere Kurse im Bereich um 13,00 EUR möglich. Gleichzeitig zeichnet sich aber doch immer stärker eine antizyklische Kaufchance ab.


Euro-Silber Tageschart:

 

Auf dem Tageschart ist die schleppende Bewegung der letzten Monate klar nach unten aufgelöst worden. Im Grunde genommen laboriert der Silberpreis in Euro immer noch an den Folgen des gebrochenen großen Dreiecks. Dieses wurde Mitte Juni nach unten verlassen und brachte einen ersten großen Crash Anfang Juli. Die nachfolgende Erholung führte die Notierungen mit dem Hoch Anfang September bis an die Unterkante des ehemaligen Dreiecks. Hier war damals aber Endstation. Die Bullen konnten sich zwar noch über knapp zwei Monate an die 50-Tagelinie (13,31 EUR) klammern, zuletzt gingen ihnen aber die Kräfte aus.

Insofern ist der scharfe Abverkauf in den letzten zwei Handelswochen technisch absolut nachvollziehbar und konsequent. Angesicht der klar überverkauften Lage dürfte das schlimmste mittlerweile jedoch ausgestanden sein. Ein Rücksetzer bis zum Kapitulationstief (12,57 EUR) kann aber nicht ausgeschlossen werden. Da die Stochastik schon vor Tagen in den extrem bärischen "embedded" Status transformiert ist, haben die Bären den Markt vorerst fest unter ihrer Kontrolle.

Zusammengefasst ist der Tageschart daher "extrem bärisch". Erst wenn sich die Stochastik aus der Umklammerung befreien kann, ergibt sich automatisch ein neues Kaufsignal. Damit müsste sich dann auch eine größere Erholung auf den Weg machen, die zumindest einen schnellen Anstieg bis zur ehemaligen Unterstützung um 14,00 EUR mit sich bringen sollte. Auch die 200-Tagelinie könnte im 1.Quartal 2018 wieder erreicht werden. Kurzfristig werden die Bären aber wohl noch das Tief zwischen 12,50 und 13,30 EUR ausloten.


Handelsempfehlung:

Unterhalb von 13,50 EUR ist Silber jetzt wieder ein klarer und sinnvoller Kauf. Zögern sie hier nicht, sondern nutzen sie diese günstigen Kurse.


8. Platin



Am Platinmarkt kam es in den letzten Wochen zu dem befürchteten Kursrutsch. Mit aller Kraft hat dieser mittlerweile die Notierungen unter die extrem wichtige und alles entscheidende Unterstützungszone um 890 - 900 USD gedrückt. Damit stehen die noch verbliebenen Bullen mit dem Rücken zur Wand, denn diese Unterstützungszone wurde in den letzten zwölf Monaten viermal getestet. Jedes Mal konnte sich der Platinpreis vor dem drohenden Kollaps retten, nun aber ist diese Unterstützungszone gebrochen worden. 

Sicherlich gibt es noch eine Restchance, dass es sich beim Kursgeschehen um eine üble Bärenfalle handelt, die Fortsetzung des Abverkaufs aber hat eindeutig die höhere Wahrscheinlichkeit. Die realistische Zielzone liegt zwischen 820 USD und 750 USD.

Positiv allerdings ist die extrem stark überverkaufte Stochastik. Der Oszillator spricht eigentlich nicht für einen direkten Durchmarsch der Bären, sondern lässt eher eine Erholung oder zumindest eine Seitwärtskonsolidierung um die Marke von 890 USD erwarten.

Am Terminmarkt (-32.886) hat sich die Lage kaum verändert. Eine Engstelle ist nicht auszumachen. Und auch das Sentiment erscheint noch nicht vollständig am Boden.

In der Summe ist der Platinpreis daher klar "bärisch" einzustufen. Die überverkaufte Lage könnte aber jederzeit zu einer steilen jedoch kurzlebigen "Bärenmarktrally" führen. Solange Platin aber nicht seine fallende 200-Tagelinie (947,23 USD) zurückerobern kann, bleiben die Bären klar Herren im Haus.


Handelsempfehlung:

Platin bleibt bis auf weiteres eine Halteposition.


9. Palladium



Nachdem der Palladiumpreis seit Jahresbeginn fast nonstop wie auf Schienen immer weiter nach oben lief, ist seit Anfang November auf hohem Niveau eine Seitwärtsbewegung festzustellen. Dabei gelang es Palladium bislang nicht, sich nachhaltig über der psychologischen Marke von 1.000 USD festzusetzen. Gleichzeitig erweckt die Seitwärtskonsolidierung bis jetzt nicht den Eindruck einer Topbildung.

Allerdings wurde in den letzten Tagen die Aufwärtstrendlinie seit Ende Mai leicht unterschritten und zügig wieder zurückerobert. Kommt es in den nächsten Tagen zu einem erneuten Unterschreiten sowie zu einem Rutsch unter die 50-Tagelinie (975 USD), dürfte der Palladiumpreis deutlich länger konsolidieren und könnte dann auch durchaus bis zur unteren Begrenzung des großen Aufwärtstrendkanals (aktuell ca. 920 USD) zurücksetzen.

Mit einem frischen Stochastik-Kaufsignal im Rücken stehen die Chancen der Bullen aber doch recht gut, so dass Kurse oberhalb von 1.000 USD die höhere Wahrscheinlichkeit besitzen. Um den Aufwärtstrend aber mit neuen Hochs weiter zu bestätigen, müssen die Bullen das obere Bollinger Band (1.017 USD) aufbiegen.

In der Summe bleibt der Palladiumchart "abnehmend bullisch", ohne dass größere Warnsignale zu vernehmen wären. Im Zweifelsfall geht die Konsolidierung um die Marke von 1.000 USD zunächst weiter.


Handelsempfehlung:

Palladium bleibt bis auf weiteres eine Halteposition.


10. Zusammenfassung & Konklusion



Nach zähem und langem Ringen haben sich die Bären in den letzten zwei Wochen endlich durchsetzen können. Die Gold- und Silberpreise sind somit eine Etage tiefer gerutscht, wobei insbesondere beim Gold eigentlich nicht wirklich viel passiert. Die aktuellen CoT-Daten machen nun jedoch berechtigte Hoffnungen, dass die Anfang September gestartete Korrektur in Kürze ausgestanden sein könnte.

Beim Goldpreis erwarte ich in den nächsten Tagen bzw. Wochen das Tief im Bereich 1.210 - 1.230 USD, beim Silber im Bereich 15,00 - 15,50 USD. Im Anschluss müsste es im ersten Quartal bzw. Halbjahr 2018 wieder eine schöne Erholungsrally geben. Wer davon profitieren will, muss in die Schwäche hinein noch im Dezember kaufen. 

Für die Minenaktien bin ich aktuell noch bullischer und vermute, dass diese vor den Edelmetallen die Trendwende vollziehen. Insbesondere die ausgebombten und vernachlässigten Silberminenaktien gefallen mir bereits auf dem aktuellen Niveau sehr gut.

 

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© Florian Grummes

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Quelle: pro aurum Silberedition vom 11.12.2017

 

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